Randegg: Mosser baut Produktion aus. Bis 2023 soll die neue Brettsperrholz-Fertigungshalle in Perwarth 88 in Betrieb gehen.

Von Anna Faltner. Erstellt am 16. Juni 2021 (05:55)
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Der bestehende Standort im Werk Perwarth 88 wird ab Spätherbst 2021 erweitert und umgebaut. Der Betrieb der Brettsperrholz-Produktion soll dann mit 2023 starten.
Mosser, Mosser

Das Unternehmen Mosser Holzindustrie GmbH hat eine zukunftsweisende Investition in die Wege geleitet: Mosser hat den Auftrag für eine neue Brettsperrholz-Fertigungslinie in Auftrag gegeben. Die neue Produktionslinie soll ab 2023 in Betrieb gehen.

Für den neuen Vertriebszweig wird die bestehende Produktionshalle im Werk Perwarth 88 erweitert und umgebaut. „Baulich soll dieses Projekt im Spätherbst 2021 starten. Die Maschinenmontage ist ab August 2022 geplant“, informiert Geschäftsführer Reinhard Mosser.

Brettsperrholz ist ein kreuzverleimtes Vollholzprodukt für Wand und Decke. Ergänzend zu den bestehenden Produkten wird das Unternehmen Mosser dadurch noch interessanter für seine Kunden und positioniert sich für die steigende Nachfrage von Bauprodukten für den Holzbau. „Dieses Produkt ist bereits erfolgreich am Markt. Über unsere bestehenden Vertriebsstrukturen kann dieses Produkt vertrieben werden“, erklärt Mosser.

Neues Werk bringt 35 neue Arbeitsplätze

Die Produktionskapazität wird 55.000 m³ pro Jahr betragen. Im Zuge dieses Projektes werden 35 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Versorgung mit Rohmaterial erfolgt durch Schnittholz aus dem eigenen Sägewerk. In Vorbereitung auf das Projekt wird auch die Kapazität im Sägewerk erhöht und die Trocknungskapazität an allen Standorten auf 300.000 m³ pro Jahr erweitert.