Wissenschaft glaubt: Karma und Aura existieren. Die Rohrauer Gespräche finden wieder vor Publikum statt. Diesmal entdeckt Wissenschaft das Unsichtbare. Zu Gast bei Arnold Mettnitzer: der Mediziner Johannes Huber. 

Von Josef Rittler. Erstellt am 11. Juni 2021 (04:43)
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Johannes Huber wird am Sonntag im Haydnhaus zu Gast sein.
privat, privat

Nach der Öffnung können auch die Rohrauer Gespräche wieder live vor Publikum stattfinden. Gastgeber Arnold Mettnitzer empfängt am 13. Juni den Mediziner und Theologen Johannes Huber im Haydnhaus. 

Der Dialog wird unter den Titel „Es existiert - Die Wissenschaft entdeckt das Unsichtbare“ stehen. Die Evolution stehe vor einem Sprung, der alles verändern werde. Karma und Aura gäbe es wirklich, und es wäre legitim, an die Existenz von Schutzengeln zu glauben. „Von der Wissenschaft bisher belächelt und in die esoterische Ecke verbannt, bestätigt die aktuelle Forschung solche subjektiven Phänomene“, heißt es in der Ankündigung des Veranstalters, des „Club of Rome Carnununtum“. 

„Im Menschen steckt mehr als gedacht“

Ausgehend von diesen neuen Erkenntnissen aus Quantenphysik, Epigenetik und Neurowissenschaft, komme der Mediziner und Theologe Johannes Huber zu aufregenden Schlüssen und zeige damit, dass im Menschen weit mehr steckt als bisher gedacht. 

“Da die Plätze wegen der Corona-Vorgaben begrenzt sind, ist die Matinee bereits ausverkauft“, berichtet Organisatorin Rosemarie Rupp. Sie freue sich darüber, dass die Rohrauer Gespräche auch überregional Beachtung gefunden hätten.

Huber wurde 1946 in Bruck geboren. Er studierte Theologie und Medizin. Wegen seines medizinischen Spezialgebiets auch als „Hormonpapst“ bekanntgeworden, richtete er als Abteilungsleiter im Wiener AKH die österreichweit erste Ambulanz für transsexuelle und Transgender-Menschen ein.  Als Autor versucht Huber in seinen Büchern, Glaube und Naturwissenschaft zu verbinden. 

Mit Werken von Joseph Haydn, Beethoven und Mozart begleitet das Streichquartett des Orchesters der Bühne Baden die Matinee.