Klimaschutz kommt in Neuhaus zuerst. LEADER-Region traf sich auf Burg Neuhaus, um über die Energiewende im Triestingtal zu sprechen. Viele Ideen besprochen.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 02. August 2021 (04:59)
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Anette Schawerda, Johann Miedl, Josef Balber, Gerhard Leutgeb und Jakob Fröhling beim Klimapicknik.
LEADER Region, LEADER Region

Auf die romantische Burg Neuhaus lud die LEADER Region Triestingtal und KEM-Triestingtal (Klima- & Energie Modellregion) zum ersten Klimapicknick ein. Zahlreiche Projektträger und Politiker diskutierten dabei über Möglichkeiten, die Natur und das Klima zu schützen.

Gesprochen wurde über Energieerzeugung, Energieeinsparung, Mobilität, Landschafts- und Raumplanung bis hin zu Biodiversität, Bewusstseinsbildung und Ernährung. All diese Bereiche werden in dem Umsetzungskonzept für die KEM-Triestingtal (Klima- und Energie- Modellregion) behandelt und sind ebenso Basis für die Arbeit der LEADER Region.

Ideen brachten unter anderem der LEADER Obmann Josef Balber (ÖVP), der Weissenbacher Bürgermeister Johann Miedl (ÖVP), die Vizebürgermeisterin aus Günselsdorf, Elisabeth Roggenland (SPÖ), der geschäftsführende Gemeinderat aus Leobersdorf Gerhard Stampf (Liste Zukunft Leobersdorf), der Weissenbacher Umweltgemeinderat Gerhard Leutgeb (ÖVP), sowie Anna Rumpler von den Triestingtaler Hofgenüssen, ein.

Vorstellen könnte man sich Bürgerinformationen zu erneuerbaren Energien und Förderungen, gute Beschilderung der Wanderwege – und Radwege, Hochwasserschutzmauer „bemoosen“, innerörtliche Beschattungsbäume, Wintergemüse und Pilzzucht im Tal, Triesting als „Klimaanlage“, Blühwiesen und Insektenflächen, e5 Programm flächendeckend, Straßenlaternen auf LED, Innovationswettbewerb, Mikro ÖV fördern, Fest der Nachhaltigkeit, Radabstellmöglichkeiten bei Bahnhöfen ausbauen und vieles mehr.