Weniger Testangebot im Bezirk Amstetten. Zahl der Infektionen sinkt im Bezirk. Gemeinden werden ab Juli daher auch die Zahl der Teststraßen herunterfahren.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 16. Juni 2021 (05:46)
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Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 18 ist das Corona-Virus derzeit auch im Bezirk Amstetten eindeutig auf dem Rückzug. „Es ist ein wenig ein Auf und Ab, insgesamt zeigt die Tendenz aber nach unten“, sagt Bezirkshauptfrau Martina Gerersdorfer. Auch in den Schulen habe sich die Lage entspannt. „Für den Sommer sieht es gut aus und wir hoffen natürlich alle, dass im Herbst die Zahlen nicht wieder massiv steigen“, sagt die Behördenleiterin.

Pressl: Bei inkender Infektion werden weniger testen

Gemeindebundobmann Hannes Pressl geht davon aus, dass aufgrund der sinkenden Infektionen auch das Test-Angebot im Bezirk ab Anfang Juli stark zurückgefahren werden wird. „Denn es sind ja auch immer mehr Leute geimpft und auch die 24-Stunden-Tests werden vermehrt genutzt“, sagt Ardaggers Bürgermeister.

A la long werde sich daher das Testangebot wieder auf die Haupt-Teststraßen konzentrieren – in Amstetten, St. Valentin, Haag, St. Peter und Waidhofen. „Es mag sein, dass die eine oder andere Gemeinde auch weiterhin Tests anbietet, aber dann sicher auch zeitlich eingeschränkt“, sagt Pressl.

Sinkende Testzahlen

Die Testzahlen würden fast überall deutlich sinken. Nur zum Wochenende hin zeichne sich eine stärkere Nachfrage ab, weil die Leute eben für Freizeitaktivitäten, Feste und Gasthausbesuche den Nachweis bräuchten. „Was wir registrieren ist, dass jetzt andere Leute testen kommen, als vor ein paar Wochen. Das liegt natürlich daran, dass die Älteren geimpft sind und Personen, die Tests bisher eher vermieden haben, sie nun wegen der 3-G-Regel doch brauchen“, sagt Pressl.