Gutes Zeugnis für St. Peter in der Au. Marktgemeinde beteiligte sich am Faktencheck für Gemeinden und liegt in den meisten Bereichen über dem Schnitt. Es gibt aber auch noch etwas zu verbessern.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. August 2021 (06:34)
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Ortschef Johannes Heuras und Amtsleiter Josef Maderthaner mit dem 172 Seiten starken Endbericht des „Communal Audits“.
Gemeinde, Gemeinde

Das Aufgabenfeld der Kommunen wird zunehmend vielfältiger und herausfordernder. Mit dem „Communal Audit“ erhalten die Gemeinden eine systematische Analyse der Ausgangssituation in Lebens- und Verwaltungsbereichen. Die gewonnenen Daten lassen sich österreichweit mit ähnlichen Gemeinden vergleichen und geben somit einen Anhaltspunkt für weitere Entwicklungsschritte.

St. Peter in der Au unterzog sich in den letzten Monaten diesem „Communal Audit“ des Nachhaltigkeitsministeriums. Nachdem Amtsleiter Josef Maderthaner und das Team des Gemeindeamtes den umfangreichen Fragenkatalog befüllt hatten und sämtliche relevante Daten, von der Anzahl der Kinder in Kleinkindbetreuung bis zur Gesamtlänge des Güterwegenetzes, eingepflegt hatten, wurde durch das Büro Ramsauer & Stürmer Consulting GmbH die Marktgemeinde St. Peter/Au vollständig durchleuchtet.

„Besonders erfreulich ist das Ergebnis im Bereich der Bürgerorientierung und auch das Kunst-, Kultur- und Sportangebot der Gemeinde sticht hervor“ Johannes Heuras, Bürgermeister St. Peter in der Au

In einem 172 Seiten starken Bericht ist nun die Bewertung nachzulesen - und die fällt insgesamt sehr gut aus. St. Peter liegt in den meisten Bereichen über dem Schnitt der Vergleichsgemeinden.

„Besonders erfreulich ist das Ergebnis im Bereich der Bürgerorientierung und auch das Kunst-, Kultur- und Sportangebot der Gemeinde sticht hervor. Ebenso gehen Haushalt und Controlling sehr positiv hervor“, freut sich Bürgermeister Johannes Heuras. Er will aus dem Ergebnis des Audits aber auch weitere Handlungsschritte ableiten.

„In der internen Organisation haben wir noch Potenzial. Ich habe hier bereits mit der Amtsleitung, Personalabteilung und Personalvertretung eine Task-Force eingerichtet, die an Vorschlägen und Verbesserungen arbeitet“, sagt Heuras. Daraus sollen sich mittelfristig Maßnahmen ergeben, die auch die Bürger spüren werden – wie etwa noch verbesserte Öffnungszeiten des Gemeindeamtes und eine eigene Gemeinde-App. Auch den „elektronischen Akt“ am Gemeindeamt will Ortschef Heuras schrittweise einführen.